Mitarbeiter gewinnen in der Pflege
Pflegekräfte wechseln wegen des Dienstplans, nicht wegen des Gehalts. Danach bauen wir die Kampagne.
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Die Ausgangslage in der Pflege
Warum die guten Leute deine Anzeige nie sehen
In der Pflege ist die Ausgangslage anders als in jeder anderen Branche: Es gibt keine Bewerber, die auf einen Job warten. Jede examinierte Pflegefachkraft hat einen Arbeitsplatz und bekommt regelmäßig Abwerbeversuche. Der Wechsel passiert fast nie, weil eine Anzeige gefunden wurde, sondern weil eine Schicht zu viel war und im richtigen Moment eine Alternative sichtbar wurde.
Wie der Markt in der Pflege funktioniert
Kliniken, Altenpflegeeinrichtungen und ambulante Dienste konkurrieren um denselben, seit Jahren schrumpfenden Kreis. Dazu kommt die Zeitarbeit, die höhere Stundensätze und freie Dienstplanwahl bietet und damit genau die zwei Punkte trifft, an denen feste Häuser verlieren. Wer als Einrichtung gewinnen will, muss beim Dienstplan konkret werden. Aussagen wie „familienfreundliche Arbeitszeiten“ sind in dieser Branche verbrannt, weil sie jeder schreibt. Eine Zahl wie „Dienstplan vier Wochen im Voraus, Wunschfrei zählt“ wirkt sofort.
Stellen
Wofür wir in der Pflege Bewerber gewinnen
Was im Video funktioniert
In der Pflege zählt, wer im Video steht. Eine Pflegefachkraft, die über ihre Station spricht, wird geglaubt. Eine Heimleitung, die über Wertschätzung spricht, wird es nicht. Wir drehen deshalb mit dem Team und nicht mit der Leitung. Zweiter Punkt: Konkretheit schlägt Emotion. Wenn im Clip steht, wie viele Bewohner auf eine Fachkraft kommen, wie der Springerpool geregelt ist und wie oft Wunschfrei tatsächlich klappt, hat das mehr Wirkung als jede Aufnahme von lächelnden Menschen im Flur.
Gedreht wird das von uns selbst, samt Musik. Wie das aussieht, zeigt die Filmproduktion.
Welche Kanäle tragen
Facebook und Instagram tragen in der Pflege gemeinsam den Großteil, weil die Altersstruktur breit ist und Facebook bei Fachkräften über vierzig weiterhin funktioniert. TikTok greift bei Auszubildenden und jungen Examinierten. Beim Targeting arbeiten wir mit Arbeitszeit-Interessen und regionalen Gruppen statt mit Berufsbezeichnungen allein. Der Radius ist in der Pflege kleiner als überall sonst, weil Schichtdienst und lange Anfahrt sich ausschließen.
Der Einwand, der immer kommt
„Wir können bei Gehalt und Dienstplan nicht mit der Zeitarbeit mithalten“
Beim Stundensatz nicht. Bei Verlässlichkeit schon. Viele wechseln nach ein bis zwei Jahren aus der Zeitarbeit zurück, weil ständig wechselnde Stationen anstrengender sind als der Dienstplan im eigenen Haus. Diese Zielgruppe ist erreichbar, wenn die Anzeige den Punkt anspricht, statt ihn zu umgehen.
Häufige Fragen
Recruiting in der Pflege
Weil der Kanal ein anderer ist. Stellenportale, Zeitungsanzeigen und die eigene Karriereseite erreichen nur Menschen, die aktiv suchen. In der Pflege ist das ein sehr kleiner Teil. Der Feed erreicht auch die, die morgen noch nicht wechseln wollen, und genau die entscheiden sich vier Wochen später.
Mit ihrer Einwilligung ja, und die holen wir vor dem Drehtag schriftlich ein. Bewohner und Patienten kommen nur ins Bild, wenn eine Einwilligung vorliegt, sonst drehen wir Räume, Hände und Abläufe ohne erkennbare Personen. Das ist in der Pflege Routine und kein Hindernis.
Ja, mit anderem Schwerpunkt. Bei ambulanten Diensten entscheiden Tourenlänge, Fahrzeug und Zeitpuffer je Einsatz. Das gehört in die Anzeige und ins Video, weil es die Fragen sind, die jede Bewerberin sowieso stellt. Wer sie vorher beantwortet, spart sich die Hälfte der Erstgespräche.
Diese Kampagnen bauen wir nur, wenn Anerkennung und Sprachförderung bei dir schon geregelt sind. Ohne diesen Unterbau produziert internationale Ansprache Bewerbungen, die du nicht besetzen kannst, und das kostet auf beiden Seiten Zeit. Wir sagen im Erstgespräch, ob es sich lohnt.
Der Vergleichswert, an dem sich alles messen lassen muss, ist der Personalvermittler: Der nimmt üblicherweise 25 bis 33 Prozent des Jahresgehalts, und zwar pro besetzter Stelle. Bei 48.000 Euro Jahresgehalt sind das rund 12.000 bis 16.000 Euro für eine einzige Einstellung. Unser Modell ist ein monatlicher Festpreis, unabhängig davon, wie viele Leute eingestellt werden. Ab der zweiten Besetzung liegt es deshalb fast immer darunter. Drei Dinge treiben den Preis: die Zahl der Stellen, die Zahl der Drehtage und die Frage, ob mehrere Standorte getrennt ausgesteuert werden. Das Werbebudget für die Plattformen zahlst du direkt an Meta oder TikTok, es läuft nicht über uns. Nach dem Strategiegespräch bekommst du eine feste Zahl statt einer Spanne.
Sobald jemand auf die Anzeige klickt, landet er auf einer Recruiting Landing Page mit einem Chat. Die KI stellt drei bis fünf fachliche Fragen, berechnet einen Match Score mit deinem Stellenprofil und bucht direkt einen Termin in deinem Kalender. Niemand wird automatisch abgelehnt. Unpassende Profile gehen in einen Talent Pool für später.
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